NPD-Kader in Essener Karnevalsverein aktiv

Wie das linke Nachrichtenportal „Indymedia“ am 14.02. berichtete, ist in dem Essener Karnevalsverein Fanfarencorps Grün-Weiß Essen Burgaltendorf ein hochrangiger Funktionär der Essener NPD aktiv. Auf der Internetseite des Vereins wird der Vorsitzende der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ (JN) Tristan K. als Mitglied der Standarte des Fanfarencorps aufgeführt. Daneben sind offenbar auch zahlreiche weitere Mitglieder der Familie K. in dem Karnevalsverein tätig.

Update I: Der Verein hat heute (15.02.) eine Erklärung veröffentlicht, in der er sich von Tristan K. distanziert. Demnach sei K. unverzüglich aus dem Fanfarencorps ausgeschlossen worden.

Update II:
derwesten.de berichtet: Narr und Neonazi – NPD-Aktivist in Karnevalsverein engagiert
Ruhrbarone: Brauner Narr hielt die Standarte

Die extreme Rechte in Essen – 2011

Ab sofort steht unser aktueller Jahresbericht über die Aktivitäten und Entwicklungen der extremen Rechten in Essen zum Download bereit. Wie schon in den Vorjahren behandeln wir auch dieses Mal wieder die extrem rechten Parteien pro NRW, NPD und Die Republikaner sowie die parteiunabhängige Kameradschaftsszene. Darüber hinaus informieren wir über das rechte Bekleidungsgeschäft Oseberg sowie über die Aktivitäten ultrarechter türkischer Nationalisten.

Die extreme Rechte in Essen – Aktivitäten und Entwicklungen in 2011

Ältere Jahresberichte:
Die extreme Rechte in Essen – Aktivitäten und Entwicklungen in 2010
Die extreme Rechte in Essen – Aktivitäten und Entwicklungen in 2009
Die extreme Rechte in Essen – Aktivitäten und Entwicklungen in 2008

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Neonazi im Sportverein geoutet

Wie das Nachrichtenportal derwesten.de berichtet wurde in der vergangenen Nacht der NPD-Aktivist Marco D. gegenüber seinem Fußballverein Union Frintrop als Neonazi geoutet. Der Vereinsvorstand habe D. daraufhin unverzüglich suspendiert.

Bericht auf derwesten.de (30.11.)
Bericht der Lokalzeit Essen (01.12.)
Bericht auf derwesten.de (04.12.)

Kurzbericht: Graue Wölfe in Essen (19.11.)

Mehrere Tausend Anhänger der “Grauen Wölfe” nahmen am vergangenen Samstag (19.11.) am “Großen Kongress” der “Föderation der Demokratischen Türkischen Idealistenvereine in Deutschland e.V.” in der Essener Grugahalle teil. Es kam zu keinen nennenswerten Gegenprotesten vor Ort. Der Essener Oberbürgermeister Reinhard Paß kündigte jedoch an, dass für derartige Veranstaltungen in Zukunft keine städtischen Räumlichkeiten mehr zur Verfügung gestellt werden sollten. Die Antifa Essen Z hatte mit ihrer Pressemitteilung vom 14.11. auf die geplante Veranstaltung aufmerksam gemacht.

Großveranstaltung der „Grauen Wölfe“ am 19.11.

update (17.11.): Mittlerweile berichtet auch die Lokalpresse über die Veranstaltung der “Grauen Wölfe” in der Grugahalle. Die Verantwortlichen der Messe Essen sollen demnach vom polizeilichen Staatsschutz “grünes Licht” für die Vergabe von Räumlichkeiten an die ultrarechte Bewegung erhalten haben.

derwesten: Streit um „Graue Wölfe“-Kongress in der Grugahalle
derwesten: Rechtsradikale „Graue Wölfe“ tagen in der Essener Grugahalle
Radio Essen: Die für Samstag geplante Großveranstaltung…
Westanzeiger: Grugahalle Essen an “Graue Wölfe” vermietet
derwesten: Scharfe Kritik am Umgang mit “Grauen Wölfen”
derwesten: Essener Integrationsrat ein “Hort der Grauen Wölfe”?

Pressemitteilung der Antifa Essen Z vom 14.11.: Großveranstaltung der ultrarechten „Grauen Wölfe“ in Essen

Die extrem rechte „Föderation der Demokratischen Türkischen Idealistenvereine in Deutschland e.V.“, auch bekannt unter der Bezeichnung „Graue Wölfe“, will offenbar am kommenden Samstag, dem 19.11., eine Großveranstaltung in der Essener Grugahalle durchführen. Das geht aus einer aktuellen Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Olaf Lehne an die Landesregierung hervor. [1]

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